Kitzbueheler Alpen

Olympiaflair beim Cross Country in Kirchberg

Am Haupttag des Raiffeisen KitzAlpBike-Festivals hatten nicht nur die Marathon-Biker ihren großen Auftritt. Das Cross Country Rennen am späten Nachmittag wartete mit Topbesetzung auf.



Zugunsten der Olympischen Spiele in London verzichteten einige der weltbesten Cross Country Fahrer auf die Weltcuprennen, die momentan in Übersee ausgetragen werden. Der beste Grund für Athleten, wie Olympiasiegerin Sabine Spitz, Österreichs Olympiaaspiranten Alexander Gehbauer oder WM Bronzemedaillengewinnerin Eva Lechner beim Cross Country der Klasse C1 in Kirchberg wichtige Rennkilometer und UCI Punkte zu sammeln.

Über die 3,4 km lange Runde auf dem Fleckalm Circuit in Kirchberg dominierte Olympiasiegerin und Weltmeisterin Sabine Spitz das Rennen. Die Deutsche kontrollierte das Tempo nach Belieben und setzte sich gegen ihre Landsfrau Silke Schmidt - der frischgebackenen Marathon EM-Bronzenen - durch. Auf Rang drei platziert sich die Slowakin Janka Stevkova. Sabine Spitz, die sich gerade auf Höhentraining im Engadin befindet, war von der Veranstaltung begeistert: "Die Strecke ist super. Mir gefällt der Umstand, dass trotz Multievent ein derart qualitativ hochwertiger Cross Country veranstaltet wird."

Bei den Herren liefern sich Uwe Hochenwarter und Alexander Gehbauer ein heißes Duell. Die beiden gehen Rad an Rad in die letzte Runde. Das Duell entscheidet Uwe Hochenwarter für sich: "Das ist eine brutale Genugtuung. Die Saison war extrem hart. Jetzt habe ich allen zeigen können, dass ich es doch kann." Und Alexander Gehbauer ächzt: "Ich habe gefühlte 10 Liter Schweiß verloren, aber es war ein super Training. Ich hatte heute Probleme mit den Beinen. Das Cross Country Rennen in Kirchberg ist aber eine tolle Veranstaltung, bei der ich alle Jahre wieder gerne dabei bin."

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